Jedes Jahr zur Sonnwende - unser Johannisfeuer!
Johannisfeuer in Greuth

Das Johannisfeuer ist das Feuer zur Sonnwende am 24. Juni.
Den Beginn der Sommerzeit feieren wir am Sportplatz gemeinsam mit unseren Gästen.
Dazu wird Altholz das ganze Jahr im Ort gesammelt und kurz vorher zu einem grossen Haufen aufgeschlichtet. Wenn der Abend dämmert wird schließlich das Feuer entzündet.
Bei stimmungsvoller Beleuchtung durch das Johannisfeuer sitzt manch einer bis in die frühen Morgenstunden beisammen um so manche wichtige aber auch weniger wichtige Themen zu besprechen.
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Ursprung und Volksglauben
Der christliche Glaube deutet das Johannisfeuer als Symbol für Christus, ursprünglich aber ein heidnischer Brauch und wird in der Nacht vor dem Johannistag angezündet. Dem Volksglauben nach soll es Dämonen abwehren, die böse sind und Krankheiten und Viehschaden hervorbringen. Insbesondere sollen auch Hagelschäden abgewehrt werden. Der Sprung über dieses Feuer soll vor Krankheiten schützen.

Wer ein Leiden hatte oder einer Krankheit vorbeugen wollte, wusch sich bei mitternächtlichem Glockenschlag schweigend in einer Quelle.
Steigen Flammen und Rauch grade nach oben, so können die Menschen eine reiche Obsternte erwarten, da der Rauch von allen Bäumen das Böse verjagt. Brennt das Feuer mit sehr vielen Funken, so können sich die Menschen auf eine reiche Kornernte freuen.
Der Kohle des Johannisfeuers wird ebenfalls magische Kraft zugeschrieben, dass diese noch lange bewahrt. Wer von der Kohle etwas mit nach Hause trägt, der soll sein Haus vor Blitzschlag, Feuer und Krankheit schützen. Dazu wird die Kohle neben dem Haus oder unter der Türschwelle vergraben.


Der Brauch des Abbrennens des Johannifeuers zeigt uns, dass die Mitte des Jahres überschritten ist. Wurden seit Anfang des Jahres die Tage länger und die Nächte kürzer, so ändert sich nun die Erdumlaufbahn um die Sonne und die Tage werden jetzt wieder kürzer.
Oder wie wir in Franken sagen: "Etz gehts widder nauswärts"
Das Johanisfeuer findet seit 2011 bis auf weiteres leider nicht mehr statt.